Verfasst von: Francine Weber | 23.07.2009

Donnerstag, 23. Juli 2009

Trotz guter Vorsätze erst um elf losgefahren, heutiges Tagesziel: Karlsruhe. Etwas wehmütig verlasse ich den tollen Campingplatz, nicht ohne aber noch einen Kaffee beim Strandbad getrunken zu haben. Der Himmel ist schwarz als ich losfahre, um schneller vorwärts zu kommen verlasse ich die Radroute und wechsle auf die Überlandstrasse D468. Ich komme gut voran bis eine Umfahrung meine Pläne zunichte macht, ich muss einen beträchtlichen Umweg fahren und dann beginnt es auch noch zu giessen wie aus Kübeln, begleitet von Blitz und Donner spule ich meine Kilometer ab. Innerhalb kürzester Zeit bin ich völlig durchnässt, das warme Wetter lässt mich jedoch weiterfahren bis Roeschwoog dort kehre ich in einer Gaststube ein und tausche die nassen Kleider gegen trockene ein. Inzwischen hat es aufgehört zu regnen, weit werde ich aber heute nicht mehr kommen. Ich beschliesse nach Seltz den nächstliegenden Campingplatz anzufahren. Um 16.00 Uhr treffe ich dort ein. Was mir sofort auffällt sind die vielen wilden Störche, ihr “klappern” ist überall zu hören.

Der Campingplatz hingegen ist etwas komisch, noch während ich das Zelt aufstelle freue ich mich bereits auf den Augenblick da ich es wieder zusammmenpacken kann. Ein paar Campinganhänger weiter hinten brüllt ein Vater seine zwei Kinder an, und das für den Rest des Abends. Jaja, diese Campingplatz-Idyllen. Nachts wache ich auf und merke das keine Luft mehr in meiner Matte ist, naja, ist auch egal, inzwischen kann ich überall schlafen. Gefahren bin ich heute lediglich 44.6 Kilometer.

Verfasst von: Francine Weber | 22.07.2009

Mittwoch, 22. Juli 2009

Um sieben Uhr morgens ging mein Wecker, ich wollte früh starten doch kurz vor der Abfahrt um viertel vor acht begann es wieder zu regnen. Um zehn gings dann los. Ich wollte mal die Deutsche Seite erkunden und wechselte dazu das Ufer um kurze Zeit später wieder zu wechseln mit der Einsicht dass das Elsass einfach charmanter ist zum radeln. Um 16.00 Uhr erreichte ich Strassbourg und lernte es zu fürchten, grosse Städte zu Durchfahren, rein kommt man immer, aber raus nimmer! Nach Kaffe und einer kurzen Besichtigung per Rad gings weiter auf wunderschöner Strecke durch Alleen und Wälder zum schönen Campingplatz in Gambsheim mit Badeweiher. Dort gönnte ich mir ein Super Nachtessen “Assiette crudités und ein viertel Liter Rosé dazu. Gefahrene Kilometer: 106.7

Verfasst von: Francine Weber | 21.07.2009

Dienstag, 21. Juli 2009

Erste Schauer am morgen verzögern meine kurze Fahrt in das 19 km entfernt gelegene Colmar. Doch schliesslich kommt doch noch die Sonne und es wird ein heisser und schöner Tag. Um ein Haar hätte ich mein Fahrrad nicht mehr gefunden, das Städtchen war doch etwas weitläufiger als ich das zuerst angenommen hatte. Insgesamt fuhr ich heute lediglich 38 km welches meine Knie sehr zu schätzen wussten.

Verfasst von: Francine Weber | 20.07.2009

Montag, 20. Juli 2009

Erste Nacht im Zelt überstanden aber nicht wirklich gut geschlafen. Nach einem kurzen Frühstück (herzlichen Dank an dieser Stelle für die Haferflocken aus Finland!) gehts auch schon wieder los, ich freue mich riesig, laut Wetterbericht solls 32° C werden, das freut mich hingegen weniger. Ich wähle die Rhein-rechtsseitige Route auf französischer Seite und fahre auf wunderschönen Radwegen bis Neuf-Brisach (69 km). Dort schlage ich mein Zelt auf dem Campingplatz auf und beschliesse den nächsten Tag mit der Besichtigung von Colmar zu verbringen.

Verfasst von: Francine Weber | 19.07.2009

Sonntag, 19. Juli 2009

Nach einigen Verspätungen war es am Sonntag, 19. Juli 2009 um viertel nach zwölf endlich soweit, ich schwang mich auf mein vollbepacktes Migros-Tourenrad und verlies Nussbaumen in Richtung Rhein mir dem Ziel, als erste Etappe den Rheinradweg von Basel bis Rotterdam unter die Räder zu nehmen.

Nach 95 gestrampelten Kilometern und einigen Umwegen Dank irreführender Radbeschilderungen, erreichte ich gegen acht Uhr abends den Campingplatz in Huningue. Dort angekommen traf ich sogleich auf nette Holländer und sportliche Deutsche welche mich mit Ratschlägen überhäuften, insbesondere meine inzwischen schmerzenden Knien dürfe ich auf keinen Fall ignorieren. Um viertel nach elf war Nachtruhe.

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